EIN MENSCHENSCHICKSAL |
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95 Min. | 620033 DE | nicht mehr im Handel | |
95 Min. | 620031 DE | nicht mehr im Handel | |
103 Min. deutsche Untertitel | 620038 RU | nicht mehr im Handel | |
95 Min. | 620039 DE | ||
98 Min. | 720039 DE |
| Originaltitel: | Sudba Cheloveka | ![]() |
| Regie: | Sergei Bondrachuk | |
| Musik: | ||
| Darsteller: | Sergei Bondarchuk, Pavlik Boriskin, Zinaida Kiriyenko, Pavel Volkov | |
| Sowjetunion 1959 |
Ein Jahr nach Kriegsende versucht Andrej Sokolow wieder im Leben Fuß zu fassen. Die furchtbaren Erlebnisse als Soldat verfolgen ihn. Er blickt zurück auf die Dinge, die ihm widerfahren sind. Er kämpfte im russischen Bürgerkrieg, fand danach seine Frau Irina, hatte drei Kinder, baute ein Haus.
Dann kommt ein neuer Krieg: Der deutsche Angriff auf die Sowjetunion. Andrej gerät in deutsche Gefangenschaft. Er durchläuft verschiedene Arbeitslager in Deutschland. In Angesicht des Todes, den man ihm ankündigt, und den er nach all den Qualen als Erlösung empfindet, behält er seinen russischen Stolz und erteilt dem Kommandanten des Lagers eine mutige Lektion. Er bleibt am Leben.
Endlich gelingt Andrej die Flucht. Er schafft es mit wichtigen militärischen Informationen über die Frontlinie zu den sowjetischen Truppen. Er wird als Held gefeiert und darf Urlaub machen. Sein Heimatort ist zerstört, seine Familie ist tot. Der Sohn ist noch als Soldat im Einsatz, doch er stirbt in den letzten Kriegstagen. Nun ist diesem Mann, der so viel erlitten hat, nichts geblieben.
Da begegnet Andrej einem ausgehungerten, zerlumpten kleinen Jungen. Er nimmt den 5jährigen Waisenknaben zu sich und gibt sich als dessen Vater aus...
Ein Land, welches wie die Sowjetunion mit solcher Barbarei überfallen und mit Massentötungen und Zerstörung durch den Aggressor überzogen wurde, konnte nach dem 2. Weltkrieg kaum etwas anderes im Film erschaffen als das Subgenre des Anti-Kriegsfilms. Die Ära der Stalin-Diktatur war zu Ende gegangen. Man näherte sich in Kunst, Kultur und Medien vorsichtig wieder realistischeren Darstellungen. Schauspieler Sergei Bondarchuk adaptierte 1959 als Regisseur und zugleich Hauptdarsteller die Novelle "Ein Menschenschicksal" des Schriftstellers Michail Scholochow. Darin wird die spezifische Art und Weise beleuchtet, wie die Nazis die sowjetischen Kriegsgefangenen behandelten.
Eines ist tröstlich: Für den kleinen Wanjuschka hat der Schrecken ein märchenhaftes Ende. Er steht für die ungezählten sowjetischen Kriegswaisenkinder, von denen bei weitem nur wenige so viel Glück hatten, liebevolle Aufnahme zu finden. Unerwähnt bleibt auch, daß die aus Kriegsgefangenschaft zurückgekehrten Männer in der Sowjetunion häufig als Verräter ausgegrenzt wurden.
(Pino DiNocchio)
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620033 DE | |
| Tonspur: | Deutsch | |
| Untertitel: | keine | |
| Länge: | 95 Min. | |
| Bild: | 4:3 Vollbild 1:1.33 - s/w | |
| Extras: | Doku: 1,3 Millionen ungeklärte Schicksale - Einblicke in die Arbeit des DRK-Suchdienstes | |
| - minus - | Es fehlt der russische Originalton |
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620031 DE - mit Wendecover - | ![]() | |
| Tonspur: | Deutsch | ||
| Untertitel: | keine | ||
| Länge: | 95 Min. | ||
| Bild: | 4:3 Vollbild 1:1.33 - s/w | ||
| Extras: | Wendecover | ||
| - minus - | Es fehlt der russische Originalton |
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620038 RU | |
| Tonspur: | Englisch / Russisch | |
| Untertitel: | D, E + 11 weitere | |
| Länge: | 103 Min. | |
| Bild: | 4:3 Vollbild 1:1.33 - s/w | |
| Extras: |
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620039 DE - mit Wendecover - | ![]() | |
| Tonspur: | Deutsch / Russisch | ||
| Untertitel: | D | ||
| Länge: | 95 Min. | ||
| Bild: | 16:9 Widescreen 1:1.85 | ||
| Extras: | Wendecover, Audiokommentar von Filmhistoriker Dr. Rolf Giesen / 1,3 Millionen ungeklärte Schicksale - Einblick in die Arbeit des DRK-Suchdienstes |
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720039 DE - mit Wendecover - | ![]() | |
| Tonspur: | Deutsch / Russisch | ||
| Untertitel: | D | ||
| Länge: | 98 Min. | ||
| Bild: | 4:3 Vollbild 1:1.33 - s/w | ||
| Extras: | Wendecover, Audiokommentar von Filmhistoriker Dr. Rolf Giesen / 1,3 Millionen ungeklärte Schicksale - Einblick in die Arbeit des DRK-Suchdienstes |
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