2001 - ODYSSEE IM WELTRAUM

  • Film DVD
  • deutsch + englisch
    143 Min.
    626009 DE
  • Film DVD
  • deutsch + englisch
    143 Min. / Special Edition
    626005 DE
  • Soundtrack CD
  • Alex North
    Neuaufnahme
    CD 349702
  • Soundtrack CD
  • Various / Berliner Philharmoniker
    Originalaufnahme
    CD 410376

    Originaltitel: 2001: A Space Odyssey
    Regie: Stanley Kubrick
    Musik: Alex North
    Darsteller: William Sylvester, Keir Dullea, Gary Lockwood, Robert Beatty, Margaret Tyzack, Frank Miller, Sean Gregory Sullivan, Leonard Rossiter, Daniel Richter
    Großbritannien 1968

    2001 - ODYSSEE IM WELTRAUM

    In grauer Vorzeit leben auf der Erde Halbaffen (oder Halbmenschen). Das Leben ist friedlich, weil alle Vegetarier sind. Eines Morgens steht ein großer, schwarzglänzender Monolith vor der Höhle der Affen. Dies ist der Startschuß für die Entwicklung des Menschen: Die Affen benutzen Waffen, um sich gegenseitig zutöten und entwickeln sich weiter.
    Tausende von Jahren später, im Jahre 2000: Der gleiche Monolith wird von Menschen in einem Krater des Mondes gefunden, man findet heraus, daß er auf alle Fälle nicht natürlich entstanden ist, es also eine intelligente Rasse im All geben muß, die dem Menschen technisch um einiges überlegen sein muß. Der Monolith, der wahrscheinlich schon Millionen von Jahren in diesem Krater steht, entsendet ein Signal Richtung Jupiter. Die wenigen Menschen, die von der Existenz des Monolithen wissen, halten diese Sache streng geheim.
    Eineinhalb Jahre später: Das riesige Raumschiff Discovery ist auf dem Weg zum Jupiter. Bemannt ist das Schiff mit drei eingefrorenen Wissenschaftlern und zwei Astronauten namens Bowman und Poole. Die beiden kennen den Auftrag nicht. Das sechste Mitglied des Schiffes ist der Bordcomputer namens Hal 9000, ein Elektronengehirn, das alles kontrolliert und sämtliche Funktionen des menschlichen Gehirns nachahmen kann, ein Computer wie Hal hat sich noch niemals geirrt. Als Hal sich dann doch offensichtlich irrt, werden die beiden Astronauten irgendwie mißtrauisch, überwacht doch Hal sämtliche Kontrollen des Schiffes. Hal bekommt mit, daß die beiden Astronauten ihn abstellen wollen, so beschließt Hal eben, die beiden Menschen abzustellen, denn das Projekt darf auf keinen Fall gefährdet werden. Poole und die eingefrorenen Wissenschaftler sterben, nur Bowman kann sich gerade noch so retten. Er zieht Hal daraufhin eine Speicherkarte nach der anderen raus, eine sehr berühmte Szene übrigens, Hal bittet und bettelt, doch Bowman läßt sich nicht aufhalten. Am Schluß singt Hal sogar "Hänschen klein". Das Raumschiff befindet sich nun vor dem Jupiter, ein weiterer Monolith schwebt am Schiff vorbei. Bowman will ihn mit einer kleinen Arbeitskapsel erkunden, er gerät in wahnsinnige Lichtspiele, die ihn auf den Planeten ziehen. Plötzlich steht er mit seiner Kapsel in einer barocken Wohnung ohne Fenster. Durchs Fenster sieht er sich selbst da stehen, nur ist er älter. Als Älterer untersucht er die Wohnung und sieht sich selbst als alten Mann an einem Tisch essen. Als älterer Mann sieht er sich selbst als uralten Menschen im Sterbebett. Als Sterbender sieht er den schwarzen Monolithen vor seinem Bett stehen. Ein Embryo in einer Fruchtblase treibt auf die Erde zu.

    Dieser komplizierte Schluß erlaubte viele Möglichkeiten für Interpretationen, wie z. B. daß Bowman von den Ausserirdischen in diesem barocken Zimmer als Zootier gehalten wird und nach seinem Tod mit seiner Inkarnation belohnt wird, mit einer höheren Daseinsstufe. Es gibt wahrscheinlich noch dutzendweise weitere Interpretationen und Mutmaßungen, doch angeblich soll Stanley Kubrick selbst gar nicht so genau wissen, was das alles bedeuten soll, angeblich soll der Schluß nur mit dem Hintergedanken gemacht worden sein, daß die Leute rätseln sollen. Das ist ja wohl geschafft. Auf alle Fälle ist der Schluß sehr schön geworden, und ich kann mir nicht denken, daß die Filmemacher den Schluß so völlig ohne irgendwelche Interpretationsvorstellungen gemacht haben, das wäre, finde ich, ein bißchen zu einfach und würde auch den Film ziemlich zerstören. Ansonsten kann man zu dem Film noch sagen, daß er 10,5 Millionen Dollar gekostet hat und auch einen Oscar für die Special Effects bekommen hat. Ganz interessant ist auch noch der Soundtrack, der aus Strauss-Walzern besteht und irgendwie so gar nicht und deswegen perfekt zu den Raumschiffszenen paßt. Auch soundtechnisch ist noch positiv zu erwähnen, daß die Raumschiffe im All keinerlei Geräuche machen, wie sonst in allen anderen Science Fiction Filmen, denn dies ist ja logischerweise logisch, da nicht existente Luft ja wohl keine Geräusche leiten kann. Teilweise wird in dem Film minutenlang kein Wort gesprochen, die Stille wird manchmal nicht einmal durch Musik unterbrochen und man hört nur das Rauschen des Raumschiffes oder das Atmen eines Menschen. Im Ganzen natürlich einer der allerwichtigsten Science Fiction Filme der Filmgeschichte und wer wußte schon, daß der Computer Hal seinen Namen durch eine ganz besondere Sache erhielt? Setzt einfach alle drei Buchstaben jeweils einen höher im Alphabet und Ihr wißt es. (Haiko Herden)

    Zu der im Jahr 2001 erschienenen restaurierten Fassung des Films wurde der Soundtrack mit der von Alex North komponierten Musik und den verwendeten klassischen Stücken neu eingespielt. Das Orchester wurde dabei von Altmeister Jerry Goldsmith dirigiert.


    626009 DE
    Tonspur: Deutsch / Englisch / Spanisch
    Untertitel: D, E + 10 weitere
    Länge: 143 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:2.21
    Extras: Audiokommentar von Keir Dullea und Gary Lockwood


    626005 DE
    Tonspur: Deutsch / Englisch / Spanisch
    Untertitel: D, E + 10 weitere
    Länge: 143 Min.
    Bild: 16:9 Widescreen 1:2.21
    Extras: Audiokommentar von Keir Dullea und Gary Lockwood
    Bonus Disc: Die Erschaffung eines Mythos; Das Vermächtnis von 2001; Die Prophezeiung von 2001; Ein Blick hinter die Zukunft; Was ist da draußen?; Look Stanley Kubrick!; 2001: Die Spezialeffekte und das frühe konzeptionelle Design


    ©   2001 by TAMINGO Media Publishing