UNITED STATES OF LELAND |
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105 Min. | 653519 DE | nicht mehr im Handel | |
105 Min. | 653517 DE | nicht mehr im Handel | |
105 Min. | 653515 DE | nicht mehr im Handel | |
109 Min. | 753515 DE | nicht mehr im Handel |
| Originaltitel: | United States of Leland | ![]() |
| Regie: | Matthew Ryan Hoge | |
| Musik: | ||
| Darsteller: | Don Cheadle, Ryan Gosling, Chris Klein, Jena Malone, Lena Olin, Kevin Spacey, Sherilyn Fenn, Michael Welch, Alec Medlock, Ryan Malgarini | |
| USA 2003 |
Im Alter von 16 Jahren begeht der Schüler Leland P. Fitzgerald eine schreckliche Bluttat. Mit 20 Messerstichen tötet er einen geistig behinderten Jungen! Es ist Ryan, der kleine Bruder seiner Freundin Becky.
Einen Grund für den bestialischen Mord weiß der verstörte Täter nicht. Der Lehrer der Gefängnisschule ermuntert Leland, seine Gedanken niederzuschreiben. Vielleicht läßt sich auf diese Weise etwas über die abgründige Innenwelt des verschlossenen Jugendlichen herausbekommen. In Wirklichkeit verfolgt Lehrer Pearl aber ein anderes Interesse. Er versucht sich schon länger als glückloser Schriftsteller. Jetzt will er den ungewöhnlichen Fall Leland als Stoff für ein neues Buch verwenden. Lelands Vater, ebenfalls Schriftsteller, verwahrt sich dagegen. Immerhin ist er selbst auch ein Teil des Puzzles.
Nichts gegen Ryan Gosling, aber der Mann war beim Dreh einfach zu alt, um glaubwürdig einen 16jährigen Teenager verkörpern zu können. Das ist das ewige Ärgernis bei so vielen US-amerikanischen Filmen, daß sie die Rollen von Jugendlichen nicht mit altersgerechten Darstellern besetzen.
Der Film wechselt ständig zwischen Szenen aus Pearls Befragungen des jugendlichen Mörders und Rückblenden in frühere Ereignisse im Leben von Lelands Kindheit und Jugend. Diese dauernden abrupten Sprünge ergeben keine Handlung und erzeugen keine Spannung. So sperrig wie der im pseudodokumentarischen Stil gemachte Investigativ-Streifen "The Laramie Project" ist es zwar nicht, aber fast genauso ermüdend.
Der Unterhaltungsfaktor ist sehr gering, es gibt keine Schockeffekte. Der psychologische Wert ist allerdings auch nicht überzeugend, es ist kein Psychogramm eines Mörders. Es wird ein bißchen hier und da in Lelands Vergangenheit und seinen Erziehungsdefiziten herumgestochert, doch eine Antwort auf das "warum?" des niederträchtigen Verbrechens kommt nicht. Am Ende steht nur eine dürftige Erklärung, die aus den seelischen Offenbarungen des desorientierten Jugendlichen entspringt. Wenigstens liefert der Plot dann eine elegante abschließende Lösung für die Frage, was mit dem gemeingefährlichen Irren geschehen soll...
(Pino DiNocchio)
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653519 DE | |
| Tonspur: | Deutsch / Englisch | |
| Untertitel: | keine | |
| Länge: | 105 Min. | |
| Bild: | 16:9 Widescreen 1:1.85 | |
| Extras: |
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653517 DE | |
| Tonspur: | Deutsch / Englisch | |
| Untertitel: | keine | |
| Länge: | 105 Min. | |
| Bild: | 16:9 Widescreen 1:1.85 | |
| Extras: |
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653515 DE - mit Wendecover - | ![]() | |
| Tonspur: | Deutsch / Englisch | ||
| Untertitel: | keine | ||
| Länge: | 105 Min. | ||
| Bild: | 16:9 Widescreen 1:1.85 | ||
| Extras: | Wendecover |
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753515 DE - mit Wendecover - | ![]() | |
| Tonspur: | Deutsch / Englisch | ||
| Untertitel: | keine | ||
| Länge: | 109 Min. | ||
| Bild: | 16:9 Widescreen 1:1.85 | ||
| Extras: | Wendecover |
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