SILK |
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104 Min. | 664869 DE | nicht mehr im Handel | |
104 Min. / Special Edition | 664865 DE | nicht mehr im Handel |
| Originaltitel: | Guisi | ![]() |
| Regie: | Chao-Bin Su | |
| Musik: | ||
| Darsteller: | Yosuke Eguchi, Chang Chen, Chun-Ning Chang, Bo-lin Chen, Barbie Hsu, Kar Yan Lam | |
| Taiwan 2006 |
Dem japanischen Wissenschaftler Hashimoto ist es erstmals gelungen, eine Seele einzufangen. Mit einer von ihm entwickelten Substanz aus menschlichen Proteinen, dem sogenannten Menger-Schwamm, lassen sich die elektromagnetischen Kräfte des Geistes binden.
In einem Abbruchhaus in Taipeh hält Hashimoto mit Hilfe des Menger-Schwamms den Geist eines gestorbenen Kindes fest. Der Junge scheint dort gewohnt zu haben. Er sitzt still in einer Ecke, läuft ab und zu durch das Zimmer und blickt aus dem Fenster, kann den Raum aber durch die Barriere nicht verlassen. Obwohl sein Körper wie ein Mensch aussieht, besteht er nur aus Energie. Sehen kann man ihn nur, wenn man sich die Augen mit Menger-Schwamm benetzt. Die Worte, die er spricht, bleiben unhörbar.
Hashimoto holt den taiwanesischen Polizeispezialisten Ye Qi-Dong in sein Team. Dessen geübtes Auge kann die Worte aus den Lippenbewegungen ablesen. Man will so herausfinden, wer der Junge ist. In einem ersten Experiment läßt man den Geisterjungen frei. Qi-Dong folgt ihm durch die Stadt. Der Junge geht in seine frühere Schule. Nun kann man seine Identität feststellen. Er heißt Chen Yaoxi. Aber die Todesursache bleibt unklar, es bleibt Hashimoto nur die Spekulation, die seine Theorie stützt. Er muß nun unbedingt den Platz finden, wo die Leiche des Jungen begraben ist.
Währenddessen quält sich Qi-Dong damit, daß seine Mutter todkrank im Koma liegt und gerne sterben würde, damit sie ihm nicht zur Last fällt, er aber nicht möchte, daß die Maschinen abgeschaltet werden. Die Frage, was nach dem Tod kommt, beschäftigt ihn nun privat und beruflich.
Der kleine Yaoxi erweist sich bald als mordlustiger Geist. Es ist höchst gefährlich, ihn zu nahe an sich heranzulassen, denn er tötet Menschen! Zwischen dem Geist und den Opfern wird durch den Menger-Schwamm eine Verbindung sichtbar. Seidene Fäden ziehen sich von einem Todgeweihten zum nächsten...
In erster Linie ist "Silk" ein Mysteryfilm über die unheimlichen Rätsel der Geisterwelt, welche unmittelbar mit der diesseitigen Existenz der Menschen verknüpft ist. Von der im asiatischen Horrorfilm dominierenden rohen Gewalt wurde hier erfreulicherweise weit Abstand genommen.
Hashimoto und Qi-Dong haben verschiedene persönliche Motive, weshalb sie erforschen wollen, was hinter dem Tod liegt. Hashimoto ist dabei die Hauptfigur, er geht bis zur letzten Konsequenz. Elemente aus Thriller, Horror und Action sind mit der gruseligen Geistergeschichte kombiniert. In der Gestalt eines kleinen Jungen ist der todbringende Geist noch wirkungsvoller. Die Effekte sind sauber, das optische Design hat einen klaren Stil. Das grünstichige Bild ist abgedunkelt und leicht überkontrastiert. Über allem liegt ein silbergrauer Schleier, der die dünne Grenze zwischen Leben und Tod stets gegenwärtig scheinen läßt, als eine Art lichtloses Leuchten. Die pianolastige Musik paßt gut zur Atmosphäre des Films, allerdings wurden da die Melodien heftig bei den Scores einiger US-amerikanischer Suspense Filme geklaut.
Die abstruse Sache mit dem Menger-Schwamm Würfel kommt ein bißchen albern rüber. Völlig haltlos wird in den Raum gestellt, daß dieses Ding Antigravitation erzeugt und dadurch Geister sichtbar werden. Was man damit so alles zaubern kann, das ist aber ganz unterhaltsam. Die physikalische Erklärung dafür, wie Yaoxi zu einem Geist wurde, ist hingegen recht plausibel.
(Pino DiNocchio)
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664869 DE | |
| Tonspur: | Deutsch / Chinesisch | |
| Untertitel: | D | |
| Länge: | 104 Min. | |
| Bild: | 16:9 Widescreen 1:2.35 | |
| Extras: |
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664865 DE | |
| Tonspur: | Deutsch / Chinesisch | |
| Untertitel: | D | |
| Länge: | 104 Min. | |
| Bild: | 16:9 Widescreen 1:2.35 | |
| Extras: | Bonus Disc mit: Interviews, Making of, behind the Scenes, alternatives Ende, entfallene Szenen |
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