MEIN FREUND BARRY |
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94 Min. | 674189 CH | ||
98 Min. | 774189 CH |
| Originaltitel: | Mein Freund Barry | ![]() |
| Filmlänge: | DVD 89 Min. ohne Abspann | |
| Regie: | Markus Welter | |
| Musik: | ||
| Darsteller: | Paco von Wyss, Max Hubacher, Ulrich Tukur, Mael Gallati, Lino Good, Alma Büchenbacher, Yousef Sweid, Orell Bergkraut, Gianni Fantoni, Carlos Leal, Christoph Gaugler | |
| Schweiz 2026 |
Auf der Flucht vor dem Hunger und vor Napoleons Soldaten, die plündernd auch durch die Schweiz ziehen, schlagen sich der kleine Georg aus dem Emmental und sein großer Bruder Alfons durch die verschneiten Hochalpen. Sie wollen nach Italien, dem Land am Meer, wo immer die Sonne scheint.
Georg wird immer kränker. Er erwacht in einem Krankenhaus, welches zum Kloster am Großen San Bernadino Paß gehört. Alfons ist mit dem Flüchtlingstrek weitergezogen. Georg bleibt nichts anderes übrig, als den Winter über im Kloster zu bleiben, denn der Paß ist um diese Jahreszeit unbegehbar. Georg bekommt Arbeit in der Küche.
Schon bald entdeckt er im Stall die riesigen Bernhardiner Hunde. Hündin Stella hat Junge. Aber eines davon ist zu schwach. Es kann sich im Konkurrenzkampf mit seinen Geschwistern nicht durchsetzen und wird verhungern. Georg nimmt den verstoßenen Welpen zu sich und päppelt ihn auf. Barry, wie er ihn nennt, wird Georgs bester Freund - abgesehen von Resi, der Tochter des Hundebetreuers Julien. Das Mädchen lehrt ihn sogar die Buchstaben. So ist Georg mit viel Fleiß bald des Lesens mächtig.
Die anderen Jungs aus der Klosterschule verhalten sich ziemlich feindselig gegenüber dem armen Bauernbuben. Ihr Anführer Célestin von Wydler, ein Bursche aus reicher Familie, spinnt eine Intrige um die andere, um Georg zu schikanieren. Als man ihm den Diebstahl des Welpen sowie eines Buches vorwirft, widerlegt Georg mutig die starrsinnigen Worte der Kirchenmänner. Fortan darf der kluge Junge am Unterricht teilnehmen. Und er darf Barry trainieren, damit aus ihm ein guter Lawinensuchhund wird.
Als sich dem Erzrivalen Célestin eine Gelegenheit bietet, sorgt der hinterhältige Kerl dafür, daß Barry weggegeben wird. Dem will Georg zuvorkommen, indem er mit dem geliebten Hund wegläuft. Ein Unglück bringt eine unerwartete Wende...
Ein spannender Abenteuermix aus Heimat, Historie und Mythos.
Der historische Barry lebte als Rettungshund von 1800 bis 1814. Er soll 40 Menschen gerettet haben. Heute steht er ausgestopft im Naturhistorischen Museum Bern.
Ab Ende des 17. Jahrhunderts setzten die Mönche im Hospiz auf dem Großen St. Bernhard Sennenhunde ein. Diese hatten allerdings kaum Ähnlichkeit mit der heutigen Zuchtrasse der Bernhardiner, welche viel zu massig und zu schwerfällig für den Einsatz im Schnee sind.
Der Ursprung der berühmten Holzfäßchen mit wärmendem Getränk, welche die Hunde um den Hals tragen, ist ungeklärt. Im Spielfilm erfindet der pfiffige Georg das Fäßchen für den Hund, nachdem er beim Stolpern eine Flasche mit heißer Suppe verschüttet hat. Das ist eine wirklich schöne Legende.
Ob man die pummeligen Hunde mag, bleibt Geschmackssache. Bei Jungdarsteller Paco von Wyss gibt es keine zwei Meinungen. Der herzige Bub ist das pure Leben. Das ist in jenen harten Zeiten auch nötig, will sich einer gegen die vereinten Mächte von Natur und Erwachsenen behaupten. Richtig authentisch wird der Kinofilm im schweizerdeutschen Originalton.
(Pino DiNocchio)
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674189 CH | |
| Tonspur: | Deutsch / Schweizerdeutsch / Französisch | |
| Untertitel: | D, E, F | |
| Länge: | 94 Min. | |
| Bild: | 16:9 Widescreen 1:2.39 | |
| Extras: | Audiodeskription |
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774189 CH | |
| Tonspur: | Deutsch / Schweizerdeutsch / Französisch | |
| Untertitel: | D, E, F | |
| Länge: | 98 Min. | |
| Bild: | 16:9 Widescreen 1:2.39 | |
| Extras: | Audiodeskription |
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